Headstrong – Rezension

Headstrong Rezension

Britney Spears , Hillary Duff, Die Simpson-Geschwister, Mandy Moore, Kylie Minogue, Madonna und die anderen ehemaligen Girl-Pop-Ikonen sind entweder Schnee von gestern oder langsam ausgelutscht. Die Zeit für neue Sternchen am Pophimmel ist angebrochen – Auch wenn die Musik weitestgehend die gleiche bleibt. So will die 22-jährige Ashley Tisdale seit dem 23.11.07 auch uns Deutschen ihre Persönlichkeit auf ihren Debut-Album „Headstrong“ präsentieren. Dies tut sie auch mit einem unverbrauchten Gesicht und vollem Körpereinsatz in den zum Album gehörenden Musikvideos.

45 Minuten Popmusik auf 14 Tracks ist das Ergebnis von harten Aufnahmearbeiten in den Warner Bros. Records Studios in Los Angeles. Von schnellen melodischen Dance-Pop Einlagen bis hin zu gefühlvollen Balladen hat das Album alles zu bieten was es braucht, um in das klassische Pop-Klischee zu passen. Trotz der nicht immer konstant-guten musikalischen Qualität der Songs schaffte es Ashley Tisdale, die man neben den beiden „High School Musical“ Filmen auch aus dem Kultfilm „Donnie Darko“ und diversen TV-Serien wie „The Suite Life of Zack & Cody“ oder „Boston Public“ kennt, auf Anhieb auf Platz 5 der US-Charts. In Deutschland reichte es nur für eine Bestplatzierung auf Platz 31. Ein lohnenswerter musikalischer Ausflug in die Psyche des Multitalents aus New Jersey ist es in jedem Fall. Mit hochkarätig sensiblen Balladen wie der Abschlusstrack „Suddenly“ oder „Love Me For Me“ glänzt das Album nicht nur äußerlich. Auch kraftvolle Hip-Hop Tracks wie „He Said She Said“ oder Dancefloor-kompatible Hits á la “Be Good To Me” machen die Platte modern. Der Titelsong „Headstrong“ ist ihre persönliche Unabhängigkeitserklärung und das gleichnamige Album der Start in ihre Musikkarriere, in der sie endlich nach 17 Jahren Schauspielerei sie selbst sein kann.

„Das Album heißt Headstrong, weil ich ein sehr eigenwilliger und manchmal dickköpfiger Mensch bin. Ich weiß genau, wie ich aussehen möchte, ich weiß, welche Songs ich singen möchte und wie ich wirken möchte. Ich weiß eben, was ich will. In dieser Beziehung bin ich definitiv ein Dickkopf.“

Mitschuld am jetzt auch internationalen Erfolg der CD tragen nicht zuletzt renommierte Produzenten wie Jonathan „J.R.“ Rothem oder die legendäre Diane Warren, die schon bei Weltstars wie Whitney Houston oder Cher mitwirkte.

Und auch textlich gibt es wenig zu bemängeln. Man legte Wert auf Texte mit Wiedererkennungswert: So viel Persönlichkeit wie möglich möchte der Jungstar über ihre Songs an den Hörer vermitteln. Auch entstehen nach chronologischem Hören der Titel kleine Geschichten, wie zum Beispiel die Kurz-Anekdote der 3 Singleauskopplungen „He Said She Said“, „Not Like That“ und „Suddenly“, die von einer Begegnung mit ihrem Traumtypen handelt, mit dem sie am Ende dann doch noch glücklich zusammen kommt.

Sie agierte in vielen Songs als Co-Writerin. . „Ich habe zu jedem Song ein enges Verhältnis,“ äußert sie sich selbst in einem Interview zu ihrer CD. „Jeder der Songs auf dem Album erzählt eine Geschichte, die eng mit mir zu tun hat.“

One Response

  1. Ashley ist einfach die beste und kann fiel bessa singen als vanessa. sie sollte mit zac zusammen sein und nicht die. headstrong ist einfach die geilste cd!!!!!!!!!!

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