Schneller, höher, Weidner - Rezension

Mai 20, 2008 - No Responses

Rhetorischer und sinnlicher Tiefgang bis auf den Grund. Klirrende Gitarren und eine unverkennbare Stimme – Das ist der neue alte Weidner, der nun mit dem Pseudonym “Der W” unterwegs ist. Der ex-Sänger und Gitarrist (später Bassist) der 2005 aufgelösten Kultband „Böhse Onkelz“, begann in diesem Jahr seine lang ersehnte Solokarriere mit dem 14 Songs-starken Album „Schneller, höher, Weidner”.

Musikalisch wie textlich erinnert die Platte stark an die Musik der Onkelz – Schneller Rock mit harten Riffs und dominanten Gitarren, als auch einfühlsame, langsame Stücke. In beiden Varianten kommt der Text jedoch nicht zu kurz. Kein Stück ist ohne Hintergrund, ohne weiteren Sinn. Selbst wenn es in den Songs heißt: Bitte toete mich… [] reiß mir mein Herz aus“ ist dies kein sinnlos dahergeredeter Humbug.

Halt ganz á la „Böhse Onkelz“. Jeder Deutschrock-Nostalgiker kann den Erinnerungen an die Zeit der Onkelz wieder freien Lauf lassen, die knapp 25 Jahre Bandaktivität waren noch nicht genug für Stephan Weidner. Das zeigt er auch in diesem Album. Die nötige Erfahrung im Songwriting hat er ja schon aus den Onkelz-Zeiten.

Trotzdem ließ er sich mit der Produktion seines ersten Soloalbums die nötige Zeit um die alteingesessenen Fans nicht zu enttäuschen. Dies gelang ihm auch: Die erste Single „Geschichtenhasser“ repräsentiert Stil und Qualität, zeigt die Richtung an in die es auf dieser Platte geht.

Jeder Onkelz-Fan der dieses Album ohne Vorwarnung zwischen die Finger, bzw. in den CD-Player bekommt, wird wohl an die Reinkarnation einer der erfolgreichsten und gleichzeitig umstrittensten deutschen Rockbands glauben.

Auch wenn “Der W” nie einen Schulabschluss erwarb – Das rocken hat er gelernt.

Anspieltipps:

  • Geschichtenhasser
  • Mein bester Feind
  • Bitte töte Mich
  • Zwischen Traum und Paralyse
  • Ein Lied für meinen Sohn

Von Staub, Karrussel und großen Gewinnern

Mai 16, 2008 - No Responses

Jaah, in der EAS gehts rund. Am Dienstag gings wieder heiß her auf Staub2. Wenn da die T’s teils in Schneeanzügen durch den heißen Wüstensand schleichen und die Bombe ganz unbescholten auf den staubigen Bombspot reichen - Jah, gereicht hats für mystical Lambda mal wieder zu 3 Punkten. Die hatten die EAS-Letzten auch bitter nötig, denn der Klassenerhalt soll ja schließlich gesichert werden. Und nach den Schlappen gegen UNITED GAMING und Team Nordisch sah das Ganze nicht ganz so gut aus wie es hätte aussehen können nach ganzen 3 Spieltagen des ganzen Einsatzes und ganzer Freude am Spiel.

Gespielt wird auch dieses Jahr wieder im kalifornischen Anaheim. An der Westküste der USA treffen sich 2008 wieder die besten Starcraftler, Warcraftler, WOW’ler, um auf der diesjährigen BlizzCon mal wieder zu zeigen wie man die berühmten Blizzardgames richtig spielt. Die richtige Richtung findet MiBR immoment auch nicht: Nach 2 Spielwechseln konnte sich das Team um den brasilianischen cogu jetzt wieder auf das Spiel CSS einigen. Erst CS, dann CSS, CS, CSS: Das kann doch nicht gut sein! Um sein oder nicht sein ging es diese Woche auf den eStars 2008 Qualifiern. Das Ergebnis? Keine Deutschen Teilnehmer auf dem koreanischen Event, auf dem ein Team West und Team Ost gegeneinander antreten. Die Weltelite unter sich also in CS und WC3. Und die fehlende Deutsche Teilnahme ist eigentlich auch zu begrüßen, denn wir haben den Ost-West Konflikt ja nun schon seit gut 20 Jahren überstanden.

Mehr als 20.000€ konnte diese Woche auch mTw.dk auf den KODE5 Finals abräumen. 25.000€ um genau zu sein. Erst HellRaisers, dann SK und im Finale fnatic. Ein voller Erfolg für die Dänen und der größte für sie dieses Jahr. Auch wenn die KODE5 Finals nicht die vorrausgesagte Revolution im Offline-Event-Bereich waren.

Apropos dieses Jahr - Frank Pinter von n!faculty ist zum eSportler des Jahres gewählt worden. Egal ob faculty oder eSport-Bund - Dieser Frank hat sich durchgeboxt, so erhielt er den Preis auch von niemand gerringerem als Axel Schulz. Der weiß ja wie man sich durchboxt, nur mit dem Zurückboxen läufts nicht so ganz.

Zurück ins Business würden auch gern die Doppelnullen. Nach null Erfolg und null Glück in der Spielerverpflichtung legten sie sich diese Woche ein neues CSS-Team zu mit hauptsächlich bayerischen Spielern. Na dann Grüß Gott! Vielleicht hat das neue Team ja den restlichen Clan mit bayerischer Euphorie angesteckt und nicht an-gemacht. Das Wechselkarussell dreht sich auch diese Woche munter weiter, und es springen viele auf und ab – Wie auch der NoWAYouT-Spieler roebi. Für ihn schien es auch No way out mehr zu geben und so verließ er aus bislang ungeklärtem Grund das Team. Inaktivität oder anderer Clan bleibt hier abzuwarten. Werden Undeads nicht verstärkt im professionellen Bereich gesucht? Jedenfalls holt sich xTp den holländischen Nationalspieler SushiLicious als untote Verstärkung für das WC3 Lineup. Ne straight Line wird auch von wooSai gefahren – Nachdem rene das Team letzte Woche verließ rückt fai nach.
Zwar steht wooSai unverrückt auf Platz 1 der CS Amateur Series, doch wooSai keeps fighting. Jetzt besser gesagt: fai-ting.

Nettalk 6 - Eine lohnenswerte Alternative?

Mai 13, 2008 - No Responses

Viele Buttons, unübersichtliche Menüführung und jede Menge Zeug zum einstellen, von denen man im Grunde keine Ahnung hat – Diese Szenen spielen sich bei tausenden IRC-Usern täglich ab, die von einem komfortablen Relay-Chat eigentlich nichts weiter erwarten als Simplizität und Funktionalität. Den Versuch, dem ottonormal IRC’ler die Bedienung zu erleichtern und für mehr Spaß im Internet-Relay-Chat-Client zu sorgen, geht nun der neue IRC-Client Nettalk an. Zwar gibt es bereits kostenpflichtige Clients, doch fehlte in der Freeware-Abteilung bisher ein Programm, welches mit den zu bezahlenden Artgenossen mithalten kann.

Nettalk 6 heißt das gute Stück, das sich selbst leistungsstark und komfortabel nennt. Interessante Features gibt es oben drauf: Vollständige Script-, sowie Pluginunterstützung, automatische Befehls-, und Nick-Vervollständigung, beliebig viele Parallelverbindungen, Rechtschreibkorrektur und vieles mehr. Obendrein soll das Ganze noch Werbe und Spyware-frei sein! Ob das Programm wirklich hält was es verspricht, oder mit großen Zahlen und vielen Features blendet, haben wir genauer unter die Lupe genommen.

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Nach dem Download der kleinen .exe (~3MB) von einem der vier offiziellen Downloadservern, ist die Installation ebenso so blitzschnell erledigt wie das Runterladen. Das Setup ist schnell durchgeklickt und innerhalb einer Minute befindet sich Nettalk 6 auf unserer Festplatte.

Schon kann’s losgehen: Nettalk 6 angeschmissen und kinderleicht einen Server aus der eher üppigen Liste ausgewählt oder die gewünschte IP eingegeben – Und auf ins Vergnügen. Im nächsten Schritt nur noch schnell den eigenen Nicknamen angegeben und optional eine USER-ID und Passwörter für ID und Server.

Wir nehmen die schnelle Variante und connecten nur mit Nicknamen auf den allseits bekannten QuakeNet Server (irc.quakenet.org). Das ging schnell! Innerhalb weniger Sekunden befinden wir uns auf dem Server und können nun, mit wenigen Klicks, in einen der unzähligen Channel joinen. Entweder über die innovative Räume-Liste, die direkt in der schlichten und kleinen Menüleiste aushängt, und in der alle derzeit offenen Channel im QuakeNet aufgeführt sind (Ja das sind ziemlich viele und es gibt leider keine Filtermöglichkeit), oder über den simplen „/join CHANNELNAME“ Befehl, halt wie im richtigen IRC! Hierbei hilft die Befehlsvervollständigung prima! Aus dem von uns eingetippen „/joi #haiCon“, formt Nettalk automatisch den „/join #haiCon“ Befehl. So haben auch die Schreibfaulen unter uns das Leben leichter: Meist reichen halbe Befehle die das Programm automatisch erkennt und verbessert. Ruck-zuck betreten wir die gute Stube und es fällt sofort positiv auf: Die Userliste des Channels ist in Nettalk endlich breiter skaliert, sodass man auf einen Blick den kompletten

Namen des jeweiligen Users erkennen kann, und nicht nur das Prefix und die ersten 2-3 Buchstaben!

Brennnessell, Brennesssel, oder Brennnessel?!

Wir alle haben Wörter die uns schwer fallen richtig zu buchstabieren und zu schreiben – Da soll die Rechtschreibkorrektur Abhilfe verschaffen. Doch leider tut sie dies nicht so wie man sich das vorstellen würde: Statt uns bei der Eingabe von „Brenessel“ das richtige Wort „Brennnessel“ anzubieten, versucht uns Nettalk das Attribut „breitschultrigen“ anzudrehen. Zwar mag dies auf die Türsteher der nächsten Disco zutreffen, doch mit der Rechtschreibung einer unangenehm brennenden Pflanze hat das nichts zu tun.

Von diesem kleinen Dämpfer im Versuch, so fehlerfrei und einfach wie möglich durch das QuakeNet zu streifen, lassen wir uns nicht abbremsen und beschließen nun, uns auf einen weiteren Server zu verbinden um noch mehr Spaß zu haben. Auch in Sachen Parallelverbindungen ist Nettalk unkompliziert und zuverlässig. Mit genau 2 Klicks haben wir die Verbindung zu einem weitern Server aufgebaut.

Nicht nur User haben es angenehmer.

Auch Channel-Admins können sich nun unkompliziert und schnell „Shortcuts“ für diverse

Befehle wie „Kick“, „Bann“ und viele weitere anlegen. So kann beispielsweise nach

entsprechender Einstellung, einen User nur noch mit „/k User“ anstatt „/kick User“ unsanft aus dem Channel entfernen. Gut: Benutzerfreundliche Makroprogrammierung bietet auch IRC-Neulingen die Chance, sich schnell persönliche Shortcuts

einzustellen.

Muss…. scripten!

Auch die Script-Verrückten unter uns werden bedient: Eine moderat und unspektakulär gestaltete Scriptfunktion bietet auch denen Spaß, die gern mal in die Tasten hauen um ihr IRC individuell zu modifizieren. Befehle ins leere Textfeld rein und fertig – Jedoch nichts für Einsteiger.

Fazit: Nettalk 6 ist der IRC-Client der wie alle seine (kostenpflichtigen) Artgenossen auf Ordnung und Simplizität setzt. Sehr gut gelungen sind das schlichte Design des Clients und die einfache Listung des umfangreichen Befehlsspektrums. Sonderfeatures wie Befehlsergänzung und Rechtschreibkorrektur funktionieren nicht alle so wie sie sollten. Sehr gut wiederrum gelungen ist die Parallelverbindung zu diversen Servern. Mit der kann man theoretisch zu beliebig vielen Servern eine Verbindung aufbauen, ohne dass es juckt. Spyware-frei ist das Ganze, doch verbraucht es ca. 6-mal soviel Arbeitsspeicher wie das konventionelle mIRC. Doch bei moderaten 13MB bleibt es im Rahmen des Aushaltbaren. Im Großen und Ganzen also eine gelungene Alternative zu mIRC und den kostenpflichtigen Kollegen von Nettalk. Zu bekommen ist die neueste Version von Nettalk auf www.ntalk.de .

ESL Wire

Mai 13, 2008 - No Responses
Electronic Sports League. Mit diesem Namen kann man schon seit längerem nicht nur mehr den größten online Ligabetrieb für Computerspiele Europas assoziieren, sondern auch eine riesige Community mit dato 809.351 Usern. Gegner fordern, Matches spielen, Punkte sammeln. Dieses Prinzip gilt zwar immer noch in den  ca. 1750 Ligen in über 35 Ländern, doch wurde die ESL auch zum Treffpunkt für die Community.

 

Das Prinzip der Community so viel wie möglich zu bieten, damit sie sich nicht nur spielerisch sondern auch menschlich in der ESL wohlfühlt, führte zu zahlreichen Features neben dem traditionelle ESL Ligabetrieb, die den Spielern den Tag versüßen sollen.

Es wurden in unregelmäßigen Abständen Erweiterungen auf der ESL Page freigeschaltet wie das Gather-System, Buddys, die Videoupload-Funktion, und seit neuestem auch das ESL Level und das geplante ESL Social Level.

Auch Programme und Features die den Ligabetrieb sicherten, vereinfachten und verbesserten wurden eingeführt, wie die Prematch-Lobby, der Instant-Challenger und das allseits bekannte und von Cheatern gefürchtete ESL-Aequitas.

So waren die meisten Features zwar nützlich und spannend, doch umständlich zu benutzen, da man für jedes Feature eine eigene .exe starten, oder erst zahlreiche Klicks tätigen musste.

 

Die Lösung ist das neue ESL Wire.

Neben Instant Messaging, Freundesliste mit  Online- + Bildanzeige, fungiert ESL Wire auch als universelles Allzweck-Programm, mit dem sich alle verfügbaren Features der ESL starten bzw. benutzen lassen.

ESL Wire

So muss man zum Beispiel vor einem ESL Match das ESL-Aequitas nicht mehr manuell starten,    sondern wird es direkt über ESL Wire gestartet. Durch die integrierte Spiele-Liste in Wire, fällt auch das   lästige Match-ID-eintragen weg.

Neben Aequitas-Integration kann man auch seine Gather über Wire abwickeln. Über die  Benutzerschnittstelle werden alle offenen Gather im Programm angezeigt und man kann mit wenigen Klicks an seinem nächsten Gather teilnehmen.

Ebenfalls ist es nun möglich, seine Kontakte aus den konventionellen Chatprogrammen wie ICQ , AIM und MSN in der Wire-Kontaktliste zu vereinen.

Das einzig wirklich neue Feature ist das VPN (Virtual-Private-Network). Mit dieser Funktion ist es möglich, wie im bekannten Programm Hamachi, ein virtuelles Netzwerk mit anderen Spielern aufzubauen welches einem vor allem Vorteile im Ping-Management während internationalen Matches gegen ausländische Gegner bringt.

Viele neue und alte Features vereint in einem Programm – Das ist das neue ESL Wire. Ausgereift ist es noch lange nicht, deswegen sind auch noch nicht alle Features voll einsatzfähig. Um der Community den großen Ärger mit einem halbfertigen Programm zu ersparen, startete die ESL vorerst die geschlossene Beta-Phase zu der man sich auf www.esl.eu/de/wire offiziell anmelden kann.  Wann das Programm offiziell an den Start geht steht noch nicht fest, doch bringt die ESL mit Wire endlich Ordnung in die teils unübersichtlichen Features auf der vollgepumpten ESL Page.

Ordnung muss sein -  und die gibt es nun ein Stück mehr im Wirrwarr der Funktionen.

Headstrong - Rezension

Mai 13, 2008 - One Response

Headstrong Rezension

Britney Spears , Hillary Duff, Die Simpson-Geschwister, Mandy Moore, Kylie Minogue, Madonna und die anderen ehemaligen Girl-Pop-Ikonen sind entweder Schnee von gestern oder langsam ausgelutscht. Die Zeit für neue Sternchen am Pophimmel ist angebrochen – Auch wenn die Musik weitestgehend die gleiche bleibt. So will die 22-jährige Ashley Tisdale seit dem 23.11.07 auch uns Deutschen ihre Persönlichkeit auf ihren Debut-Album „Headstrong“ präsentieren. Dies tut sie auch mit einem unverbrauchten Gesicht und vollem Körpereinsatz in den zum Album gehörenden Musikvideos.

45 Minuten Popmusik auf 14 Tracks ist das Ergebnis von harten Aufnahmearbeiten in den Warner Bros. Records Studios in Los Angeles. Von schnellen melodischen Dance-Pop Einlagen bis hin zu gefühlvollen Balladen hat das Album alles zu bieten was es braucht, um in das klassische Pop-Klischee zu passen. Trotz der nicht immer konstant-guten musikalischen Qualität der Songs schaffte es Ashley Tisdale, die man neben den beiden „High School Musical“ Filmen auch aus dem Kultfilm „Donnie Darko“ und diversen TV-Serien wie „The Suite Life of Zack & Cody“ oder „Boston Public“ kennt, auf Anhieb auf Platz 5 der US-Charts. In Deutschland reichte es nur für eine Bestplatzierung auf Platz 31. Ein lohnenswerter musikalischer Ausflug in die Psyche des Multitalents aus New Jersey ist es in jedem Fall. Mit hochkarätig sensiblen Balladen wie der Abschlusstrack „Suddenly“ oder „Love Me For Me“ glänzt das Album nicht nur äußerlich. Auch kraftvolle Hip-Hop Tracks wie „He Said She Said“ oder Dancefloor-kompatible Hits á la “Be Good To Me” machen die Platte modern. Der Titelsong „Headstrong“ ist ihre persönliche Unabhängigkeitserklärung und das gleichnamige Album der Start in ihre Musikkarriere, in der sie endlich nach 17 Jahren Schauspielerei sie selbst sein kann.

„Das Album heißt Headstrong, weil ich ein sehr eigenwilliger und manchmal dickköpfiger Mensch bin. Ich weiß genau, wie ich aussehen möchte, ich weiß, welche Songs ich singen möchte und wie ich wirken möchte. Ich weiß eben, was ich will. In dieser Beziehung bin ich definitiv ein Dickkopf.“

Mitschuld am jetzt auch internationalen Erfolg der CD tragen nicht zuletzt renommierte Produzenten wie Jonathan „J.R.“ Rothem oder die legendäre Diane Warren, die schon bei Weltstars wie Whitney Houston oder Cher mitwirkte.

Und auch textlich gibt es wenig zu bemängeln. Man legte Wert auf Texte mit Wiedererkennungswert: So viel Persönlichkeit wie möglich möchte der Jungstar über ihre Songs an den Hörer vermitteln. Auch entstehen nach chronologischem Hören der Titel kleine Geschichten, wie zum Beispiel die Kurz-Anekdote der 3 Singleauskopplungen „He Said She Said“, „Not Like That“ und „Suddenly“, die von einer Begegnung mit ihrem Traumtypen handelt, mit dem sie am Ende dann doch noch glücklich zusammen kommt.

Sie agierte in vielen Songs als Co-Writerin. . „Ich habe zu jedem Song ein enges Verhältnis,“ äußert sie sich selbst in einem Interview zu ihrer CD. „Jeder der Songs auf dem Album erzählt eine Geschichte, die eng mit mir zu tun hat.“

Liedtexte sorgen für (Auf)Regung!

April 15, 2008 - No Responses

Die Zeiten, als noch geistig „anspruchsvolle“ Liedtexte zu Hits wurden, sind vorbei.

Mit dieser klaren Aussage treten wir einem Zeitalter der provokanten Liedtexte entgegen, in dem offensichtliche Anspielungen auf sexuelle Handlungen zu Verkaufsschlagern werden. Vor Jahren hätten solche Texte für schiere Aufregung gesorgt und wären von der Bildfläche verschwunden, da die Öffentlichkeit provokante Texte ablehnte. Texte wie „One night with you boy, just one night with you .. []… all the things we could do…[]”, aus Ashley Tisdale’s Hit „He Said She Said“ aus dem Jahr 2007 hätten in der breiten Mehrheit keine Chance gehabt. Das Lied sowie das komplette Album Tisdale’s erzählt eine Anekdote die ihr Leben widerspiegeln soll.

Erlauben also die Texte Schlussfolgerungen über ihren Lebensstil im Bezug auf Sexualität, wenn die Songs Geschichten über sie erzählen sollen? Imageschädigung auf ganzer Linie würde dies bedeuten. Sowas hätte sich der vorzeige Saubermann-Verein “Walt Disney” niemals ins Haus geholt. Doch wenn nur aus kommerziellen Gründen anstößige Texte gesungen werden, warum kauft die Gesellschaft diese CD’s, wenn man früher solche Produktionen lieber hätte schnell unter’m Tisch verschwinden lassen? Lässt dies auf geistige Abstumpfung durch Massenmedien schließen? Oder ist es einfach eine neue Stilrichtung einer „alternativen“ Lebensweise, die Keuschheit und Zölibat als Auslaufmodel betrachtet, Sex als geläufigen Spaßfaktor?

Ein weiteres Beispiel für offensive Musiktexte finden wir in Britney Spear’sHit me Baby one more time“. Lässt man den Refrain Rückwärts abspielen, so kann man die Worte „Sleep with me I’m not too young“ erkennen. Zwar ein gut Versteckter Vers, den man nicht direkt erkennt, doch ist dies noch im Definitionsbereich des guten Geschmacks?

Konservativ eingestellte Musikliebhaber werden jetzt eindeutig den Kopf schütteln, doch sehen es die jungen Liberalen genau so?

Man könnte es als Zeichen der Zeit deuten. Zwar gab es Prostituierte schon in der Bibel, doch ist der gesamte Umgang mit Sexualität lockerer geworden. Tendenz steigend.

Wenn die offensive Wortwahl aus kommerziellen Gründen genutzt wird: Warum haben die obig genannten Interpreten so großen Erfolg mit ihrer Musik? Deutsche Interpreten die sich einer offensiven Wortwahl bedienen wie die Berliner Rapper „Sido“ oder „Bushido“, haben nur bedingten nationalen Erfolg, während Spears und Tisdale in ganz Europa und den USA bekannt und erfolgreich sind.

Die Tatsache das Ashley Tisdale eine zweite, entschärfte Version des Songs „He Said She Said“ aufnahm, um ihre Musik für den amerikanischen „Disney Channel“ zu adaptieren, könnte vermuten lassen das die sexuell orientierte Wortwahl nicht im Vordergrund stand. Und das Faktum, das man nur anstößige Phrasen in Spear’s Hit hören kann, wenn man ihn Rückwarts abspielt, lässt auch auf einen Zufall schließen.

Doch finde ich die Frage, ob die mentale Stärke der Menschen allgemeint zurückgeht, sehr interessant. Und ob die Massenmedien als Hauptkausal dafür verantwortlich gemacht werden können, ist eine Frage, die viel Raum für Diskussion lässt.

Take that meldet sich zurück

April 15, 2008 - No Responses

Die vier-köpfige Boyband “Take That“, haben einen neuen Song in den berüchtigten “Abbey Road” Studios in London aufgenommen. Es handelt sich um den Soundtrack zum Weihnachts-Blockbuster “Der Sternenwanderer”. Die 1992 gegründete, 1996 aufgelöste und 2006 wiedervereinte Band, hat sich bereits mit ihrem comeback Album “Beautiful World” erfolgreich in der Musikszene re-etabliert. In Deutschland erreichte das 2006 veröffentlichte Album mit dem Hit “Patience”, den 2. Platz der Album-Charts. In Großbritannien standen sie sogar auf Platz 1.
Der Erfolg kommt auch ohne den 1995 von der Band geschiedenen, inzwischen solo extrem erfolgreichen Robbie Williams.

Der Song “Rule the world“, beschreibt die Situation eines jungen Mannes, der seiner Geliebten verspricht mit ihr zusammen auf Sternen reiten zu können, gar die Welt zu regieren.

Yeah you and me we can ride on a star. If you stay with me Girl, we can rule the world.”
- So ein Auszug aus dem Refrain.

Klingt zuerst nach kitschiger Liebesschnulze, doch hebt sich die Ballade durch die professionelle Begleitung des “Millennia Ensemble” von der Masse ab. Das 18 köpfige Londoner Streich-Orchester lässt den sinnlichen Gesang der Band authentischer und glaubwürdiger erscheinen.

Das Musikvideo zu “Rule the world” ist schlicht gestaltet. Die Band steht einem Tonstudio und singt den Song. Im Hintergrund des großen, nur schwach beleuchteten Raum sitzt das Orchester. Man selbst erlebt das Video aus 2 wechselnden Perspektiven: Zum einen die eines Sängers der im Studio umhergeht während der Rest der Band spielt. Zum anderen die Perspektive einer jungen Frau, die das Video im Fernsehen sieht. Man verzichtete auf große Bildeffekte in der Nachbearbeitungen des Videos. Der schlichte Stil lässt den Song noch ernster und eindringlicher wirken.

Take That - Rule the world

Hello world!

April 15, 2008 - One Response

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